Nie wieder Geld verlieren
„Wer hoch steigt, fällt tief“, besagt eine alte Redensart. Viele Anleger erlebten im vergangenen Jahrzehnt, wie launenhaft die Börse sein kann. Nach zwei geplatzten Börsenblasen verging vielen die Lust auf den Aktienmarkt und sie parkten ihre geretteten Euros auf Tages- und Festgeldkonten, wo sie heute noch liegen. Dabei gibt es Alternativen: Fonds, die auch die jüngste Finanzkrise ohne Blessuren überstanden und sogar noch eine ansehnliche Rendite abwarfen.
Viele sind es freilich nicht, die es in den vergangenen turbulenten Jahren schafften, ein Plus vorzuweisen. Wer den Fondsdschungel durchforstet, entdeckt nicht einmal ein Dutzend, die als Fels in der Brandung dem Crash trotzten.
Quelle: Focus Money
Viele sind es freilich nicht, die es in den vergangenen turbulenten Jahren schafften, ein Plus vorzuweisen. Wer den Fondsdschungel durchforstet, entdeckt nicht einmal ein Dutzend, die als Fels in der Brandung dem Crash trotzten.
Quelle: Focus Money
Kapitalerhalt hat oberste Priorität
Für Anleger, die ihr Geld in festverzinslichen Wertpapieren anlegen wollen, herrschen magere Zeiten. Nicht nur die kurzfristigen Zinssätze am Geldmarkt sind mit unter einem Prozent äußerst niedrig, auch zehnjährige Bundesanleihen werfen nur Renditen von gut drei Prozent p.a. ab. Das geringe Zinsniveau hat zwei Gründe: Zum einen versucht die Europäische Zentralbank mit einem niedrigen Realzins die Wirtschaft anzukurbeln, zum anderen drückt die aktuelle sehr geringe Inflationsrate von 0,7 Prozent auf das Zinsniveau. Doch das muss nicht so bleiben: Sollte sich die Wirtschaft weiter erholen, dann dürfte nicht nur der Inflationsdruck zunehmen, die EZB würde voraussichtlich auch den Leitzins anheben. Ein nicht zu unterschätzendes Risiko für die Preisstabilität in der Eurozone ist zudem die durch die Finanzkrise stark gestiegene Staatsverschuldung. Sowohl die kurzfristigen als auch die langfristigen Zinsen dürften daher auf mittlere Sicht steigen. Wer jetzt langfristig in eine festverzinsliche Anleihe investiert, ist daher nicht nur falsch positioniert, sondern geht auch das Risiko ein, dass eine steigende Inflationsrate seine Zinserträge auffrisst.
Quelle: Bloomberg, Februar 2010
Quelle: Bloomberg, Februar 2010